Forschungspartner und Pilotstandorte
Ozense sucht keine Kunden, sondern Partner für Validierung und Erprobung. Forschungspiloten sind unentgeltlich und nicht exklusiv angelegt.
F&E-, Erprobungs- und Prototypenstandorte
Standorte mit direktem Ausspähungs- und Know-how-Bezug, klar begrenzten sensiblen Bereichen und vorhandenem Werkschutz. Das ist das Segment, für das primär entwickelt wird.
Ausgewählte sensible Industrieanlagen
Hochwertige Produktion sowie technische Anlagen mit konkretem Drohnenrisiko und einem definierten Reaktionsprozess – zunächst als Punkt- oder Sektorschutz.
Standorte mit Werkschutz oder Leitstelle
Entscheidend ist weniger die Branche als die Struktur: ein benannter Sicherheitsverantwortlicher und ein Prozess, der auf einen verifizierten Alarm überhaupt reagieren kann.
Integratoren, Errichter und VMS-Partner
Sicherheitserrichter und Videomanagement-Partner, die einschätzen können, was sich in eine bestehende Anlage tatsächlich integrieren lässt – und was nicht.
Mess- und Fachpartner
Hochschulinstitute, Prüfhäuser und Radar-/HF-Fachleute für unabhängige Reichweitenkalibrierung, Antennen- und RCS-Fragen sowie fachliche Gegenprüfung.
Anwenderinterviews ohne Pilotabsicht
Auch ein Gespräch ohne jede Erprobungsabsicht ist wertvoll: reale Schutzgeometrien, Anflugsektoren, Reaktionszeiten und heutige Praxis sind für die Anforderungsdefinition entscheidend.
Ozense befindet sich in der Vorgründungs- sowie Forschungs- und Entwicklungsphase. Was das für eine Zusammenarbeit bedeutet:
- Kein Verkauf. Es gibt kein bestellbares Produkt, keinen freigegebenen Preis und keine Liefertermine.
- Forschungspiloten sind unentgeltlich und ausdrücklich nicht exklusiv.
- Keine kundenspezifische Auftragsentwicklung. Ein Pilot ist kein individuelles Pflichtenheft.
- Keine zugesicherte Leistung. Belegt ist bisher Feld-Tracking kleiner Drohnen eher im Bereich 14–20 m; Klassifikation und PTZ-Integration sind Entwicklungsziele.
- Frequenzrechtliche Klärung vor jedem Betrieb. Ein ortsfester Betrieb auf fremdem Gelände setzt eine eigene Klärung mit der Bundesnetzagentur voraus. Diese Stufe ist noch offen.
- Keine aktive Abwehr. Ozense detektiert, bewertet, dokumentiert und alarmiert.
Diese Offenheit ist Absicht. Ein Vorhaben in dieser Phase gewinnt nichts durch überzeichnete Zusagen – und ein Gesprächspartner, der auf falscher Grundlage zustimmt, hilft der Entwicklung nicht.
- Früher Einblick in einen technischen Ansatz und dessen belegte Grenzen – einschließlich der Ergebnisse, die nicht funktioniert haben.
- Standortbezogene Erkenntnisse aus realen Messungen zur eigenen Drohnenexposition, unabhängig davon, ob daraus später eine Beschaffung wird.
- Einfluss auf die Anforderungsdefinition, solange sie noch offen ist.
- Nachvollziehbare Messberichte statt einer Leistungsbehauptung: versionsgebundene Auswertung mit ausgewiesenen Aussagegrenzen.
Erstgespräch
30 bis 45 Minuten: heutige Praxis bei einer Drohnensichtung, konkrete Vorfälle, Schutzobjekte, vorhandene Kamera- und Leitstellentechnik. Kein Produktpitch.
Technische Einordnung
Gemeinsame Prüfung, ob die benötigte Vorwarnzeit und Schutzgeometrie zum heutigen und zum prognostizierten Leistungsstand überhaupt passen. Wenn nicht, wird das gesagt.
Erprobungsrahmen
Falls beidseitig sinnvoll: Abstimmung von Fläche, Zugang, Zeitfenster, Datenschutz- und Betriebsratsfragen sowie der offenen frequenzrechtlichen Klärung.
Forschungsgespräch anfragen.
Eine kurze Nachricht mit Rolle, Standorttyp und Fragestellung reicht. Auch Absagen mit Begründung sind hilfreich.
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